Die Schweiz kennt seit dem 1.Mai 2010
ein Rauchergesetz.



Jean-Luc Godard war einer ihrer Anführer. Und er wurde im Verlauf der 60er Jahre auch zum politischen Filmemacher der Bewegung. Die Nouvelle Vague selbst gab 1968 den Startschuss zu einem gesellschaftlichen und politischen Wandel, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Als der Gründer der Cinémathèque Française entlassen wird, gehen die jungen Filmemacher und ihre Anhänger auf die Strasse, um für Henri Langlois zu demonstrieren. Daraus entwickeln sich die Studentenunruhen vom Mai 1968 in Paris.

François Truffaut bei seinem Fünfzig Stunden-Interview mit Alfred Hitchcock, das zum bekannten Filmbuch „Mr.Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ führte.

Claude Chabrol ist ein grosser Geniesser. Die Zigarre begleitet ihn durch sein ganzes Leben.

Ein Rohmer-Klassiker: „La collectionneuse“ mit Haydée Politoff. Sie sammelt Männer wie andere Rohmer-Filme.


Aus dem Gästebuch von Zino Davidoff in Genf:


George Grosz (1893-1959) wird der neuen Sachlichkeit zugerechnet. Er war Mitbegründer des Dadaismus in Deutschland. Seine sozial- und gesellschaftskritischen Gemälde und Zeichnungen entstanden vorwiegend in den 1920er Jahren. Sein Selbstporträt zeigt ihn mit Champagner und Zigarre:


Seine Bilder provozieren durch äusserst drastische und provokative Darstellungen. Typische Sujets sind Grossstadtprobleme wie Mord, Perversion, Gewalt sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen. In seinen Werken verspottet er die herrschenden Kreise der Weimarer Republik, greift soziale Gegensätze auf und kritisiert insbesondere Wirtschaft, Politik, Militär und Klerus.
George Grosz hält sich ab 1932 in den USA auf, wo er einen Lehrauftrag in einer Kunstschule annimmt. 1938 lässt er sich in die USA einbürgern, wo er 1946 eine Autobiografie schreibt. Sein Name wird vorwiegend mit den Bildern aus 20er Jahren in Verbindung gebracht.

Gerne drückt er den Herrschenden und Mächtigen dieser Welt als Statussymbol eine Zigarre in die Hand oder in den Mund. So auch im Federaquarell "Der Mädchenhändler aus dem Jahr 1918:

Dass George Grosz sich selbst auch zu den bedeutenden Persönlichkeiten zählte, verrät das Selbsporträts mit Zigarre. Aber auch dem Pfeifenrauchen war er nicht abgeneigt.